Rodungen für den Neubau der Wörsbachschule

03.04.2012 - Wörsdorf

Von Ingrid Nicolai

An der Wörsbachschule wird das Grundstück für den Neubau vorbereitet.

Für die Nachbarn kam es überraschend, aber offensichtlich war es von langer Hand geplant. Auf dem Gelände der Wörsbachschule in Wörsdorf wurden jetzt Büsche und Bäume entfernt, um das Grundstück für den geplanten Neubau vorzubereiten.

Wie der Sprecher des Rheingau-Taunus-Kreises, Dr. Christoph Zehler, auf Anfrage der Idsteiner Zeitung erklärt, laufe die Ausschreibung zwar noch, aber wegen der Naturschutzauflagen wäre eine spätere Rodung im Jahr nicht möglich gewesen, und in den Sommerferien soll bereits gebaut werden. Nach der Beobachtung von Nachbarn sei jedoch die Vogelwelt schon empfindlich gestört worden.

Angestrebt wird eine Modul-Bauweise, die sehr gut zu kontrollieren und strukturieren sei, so dass der Schulbetrieb in direkter Nachbarschaft zur Baustelle möglichst wenig gestört werde, erläutert Zehler. Der Schulausschuss hatte 2010 und 2011 drei Schulen in Modul-Bauweise besichtigt und sich für diese Bauform mit Fertigteilen entschieden, für die es allerdings nur sehr wenige Anbieter gebe.

2,4 Millionen Euro sind vom Kreis für den Neubau veranschlagt, der bereits in den Herbstferien bezugsfertig sein soll. Für die Lehrer und Schüler der Grundschule, in der auch pädagogische Mittagsbetreuung angeboten wird, hätte dann die Container-Zeit endlich ein Ende. Der Neubau biete auch ausreichend Möglichkeiten zum Kochen und Essen.

Nach der Erschließung des Neubaugebietes Viehgraben/Schindgraben stieg die Schülerzahl seit dem Jahr 2000 auf bis zu 200. Daher wurden 2005 auf dem Schulgelände neben einem Container als Betreuungsstützpunkt zwei weitere Container für die Klassennutzung aufgestellt.

Der Wörsbachschule wird heute eine „stabile Zweizügigkeit“ attestiert.

Den Original-Bericht finden Sie im Wiesbadener Tagblatt oder hier.
 
 

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